Zum ersten Mal veröffentlichen wir eine Hintergrund-Recherche! Mit CHOICE entsteht eine Podcast-Reihe, in der wir mit Expertinnen und Auslandskorrespondent*innen über das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und Politischen Protest in 10 Ländern sprechen. In der ersten Folge reden wir über Irland mit der Journalistin Una Mullally (The Irish Times) und der Korrespondentin Mareike Graepel.

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ARBEITERINNEN ist unsere nächste Produktion - die pandemiebedingt um ein Jahr auf Mai 2021 verschoben wurde. ARBEITERINNEN wird nun als  transnationaler Film produziert. Die Premiere wird am 27.Mai 2021 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen sein.

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FREDDA MEYER ist für den Deutschen Wettbewerb des Filmfest Dresden eingeladen worden! Wir freuen uns sehr! Das Filmfest wurde pandemiebedingt auf 13.-18.Juli 2021 verlegt!

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WEINEN - 25 Episoden über das Weinen auf der Bühne und im Film www.weinen.net

Die Videos erlauben gerade in ihrer Reihung intime Einblicke in Kunst und Selbstverständnis der Schauspielkunst, erzählen vom präzisen Einsatz der Mittel und dem Kampf und dem Kampf damit. (...) Und sie erzählen nicht zuletzt von einer Zeit, die zum Weinen ist, gerade Kunst und Kultur, in der Sicherheiten und Existenzen wegbrechen, ohne dass das ausreichend thematisiert würde und in der täglich hunderte Menschen an dem Virus und seine Folgen sterben.
Neue Presse, 27.11.2020

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MARINA - der preisgekrönte Kurzfilm ist nun - nach vielen internationalen Festivals - in der Mediathek der BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG zu sehen!

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Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei! 

werkgruppe2 gehört neben vielen anderen Kultureinrichtungen zu den Unterzeichner*innen der ERKLÄRUNG DER VIELEN.

Die Einschränkung der Kunstfreiheit ist in Ländern Europas wie der Türkei und Russland, aber auch innerhalb der Europäischen Union in Ungarn oder Polen bereits bittere Realität. Die Bedrohung der Kunstfreiheit ist auch in Italien oder Österreich nicht unrealistisch. Auch in Deutschland sowie in weiteren EU-Staaten könnte die Kunstfreiheit durch nationalistische oder rechtsautoritäre Regierungsbeteiligungen in Gefahr geraten.

Die Länder der Europäischen Union bilden selbst eine Vielfalt der Lebensentwürfe und Kulturen ab. Ihre politische Ausgestaltung muss getragen werden von der Idee eines Europas der Vielen: Ein solidarisches Europa, das sich nicht immer weiter abschottet, sondern sichere Zugänge schafft für Menschen aus nicht-europäischen Ländern, die hier leben wollen. Auch Künstler*innen, Intellektuelle, Andersdenkende und Menschen mit anderen Lebensentwürfen werden aus Ländern Europas und Orten in der ganzen Welt zur Emigration gezwungen. Asylrecht und Freizügigkeit wie die Kunstfreiheit sind miteinander verbunden – Kunst entsteht nicht innerhalb nationaler Grenzen. In den unterschiedlichen Verfassungen und in der Erklärung der Menschenrechte wird das Asylrecht wie die Kunstfreiheit benannt. Beide sollen den Anforderungen eines Europas der Vielen gerecht werden und sollen auch den Vielen aus nicht-europäischen Ländern ein Leben in Würde sicherstellen. Sichere Fluchtwege, Solidarität und eine offene Gesellschaft gehören für uns unteilbar zusammen mit dem „Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen ...“ wie es in der Erklärung der Menschenrechte heißt.

FÜR EIN EUROPA DER VIELEN!
SOLIDARITÄT STATT PRIVILEGIEN!
DIE KUNST BLEIBT FREI!