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MARINA ist ab sofort in der Mediathek der BUNDESZENTRALE FÜR POLITISCHE BILDUNG ZU SEHEN ----->>>> HIER!

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Das obenstehende Foto zeigt die Schauspielerin Franziska Roloff, mit der wir derzeit das Projekt WEINEN entwickeln.

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Wir planen die Wiederaufnahme von ÜBERLEBEN am Oldenburgischen Staatstheater in der kommenden Spielzeit.

"Dass der fast zweistündige Balanceakt bei enormer Fallhöhe nicht ein einziges Mal auch nur ins Straucheln kommt, ist eine Sensation.(..) Aufregend ist das – und wohl mehr, als politisches Theater auch nur hoffen darf. taz, 1.3.2020

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Unsere nächste internationale Produktion ARBEITERINNEN ist verschoben und wird im Mai 2021 bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen Premiere haben.

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Solidarität statt Privilegien. Es geht um Alle. Die Kunst bleibt frei! 

werkgruppe2 gehört neben vielen anderen Kultureinrichtungen zu den Unterzeichner*innen der ERKLÄRUNG DER VIELEN.

Die Einschränkung der Kunstfreiheit ist in Ländern Europas wie der Türkei und Russland, aber auch innerhalb der Europäischen Union in Ungarn oder Polen bereits bittere Realität. Die Bedrohung der Kunstfreiheit ist auch in Italien oder Österreich nicht unrealistisch. Auch in Deutschland sowie in weiteren EU-Staaten könnte die Kunstfreiheit durch nationalistische oder rechtsautoritäre Regierungsbeteiligungen in Gefahr geraten.

Die Länder der Europäischen Union bilden selbst eine Vielfalt der Lebensentwürfe und Kulturen ab. Ihre politische Ausgestaltung muss getragen werden von der Idee eines Europas der Vielen: Ein solidarisches Europa, das sich nicht immer weiter abschottet, sondern sichere Zugänge schafft für Menschen aus nicht-europäischen Ländern, die hier leben wollen. Auch Künstler*innen, Intellektuelle, Andersdenkende und Menschen mit anderen Lebensentwürfen werden aus Ländern Europas und Orten in der ganzen Welt zur Emigration gezwungen. Asylrecht und Freizügigkeit wie die Kunstfreiheit sind miteinander verbunden – Kunst entsteht nicht innerhalb nationaler Grenzen. In den unterschiedlichen Verfassungen und in der Erklärung der Menschenrechte wird das Asylrecht wie die Kunstfreiheit benannt. Beide sollen den Anforderungen eines Europas der Vielen gerecht werden und sollen auch den Vielen aus nicht-europäischen Ländern ein Leben in Würde sicherstellen. Sichere Fluchtwege, Solidarität und eine offene Gesellschaft gehören für uns unteilbar zusammen mit dem „Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen ...“ wie es in der Erklärung der Menschenrechte heißt.

FÜR EIN EUROPA DER VIELEN!
SOLIDARITÄT STATT PRIVILEGIEN!
DIE KUNST BLEIBT FREI!