Transit

Ein Dialog-Projekt zwischen Friedland (D) und Moria (GR)

Die beiden Dörfer FRIEDLAND in Südniedersachsen und MORIA auf der griechischen Insel Lesbos haben eines gemeinsam: nur aufgrund ihrer geographischen Lage sind sie zu historischen Angelpunkten der Migration geworden und beherbergen beide heute große Flüchtlingslager.

In dem Labor-Projekt möchten wir herausfinden, welche erfahrungsbasierte Expertise sich zu Migration unter den Dorfbewohner*innen finden lässt? Was können wir gesamtgesellschaftlich von diesen Erfahrungen lernen? Was haben sich die Dorfbewohner*innen gegenseitig zu erzählen?

In einer Interview-Recherche befragen wir in beiden Dörfern Bewohner*innen, die heute das Leben im Lager als stille Beobachter*innen oder als teilnehmende Helfer*innen begleiten. Wir befragen Sie danach, wie sie das Leben im Lager wahrnehmen, welchen Kontakt sie zu den geflüchteten Menschen haben, die nur auf der Durchreise sind, was diese Menschen brauchen und wo die europäische Flüchtlingspolitik scheitert oder unzulänglich ist.

Im November 2019 bringen wir die zuvor befragten deutschen und griechischen Dorfbewohner*innen via Videokonferenz für einen Abend in einen Dialog.

Projektzeitraum:

Oktober/November 2019

Konzept:
Julia Roesler, Silke Merzhäuser

Recherche Friedland:
Eva Völker

Recherche Moria:
N.N.

Dokumentation:
N.N.

 

 

gefördert im
Sonderprogramm GLOBAL VILLAGE LAB des